80 Days – die Farbe der Lust

80 Days – die Farbe der Lust

Auch wenn es sich bei diesem Werk ebenfalls um eine Trilogie handelt, sind Vergleiche zu „Shades of Grey“ nicht angebracht und irreführend. Schon der ganz andere Schreibstil lässt keinen Vergleich zu.

Geschrieben wurde 80 Days von einem Autorenpaar, das die Romane unter dem Pseudonym Vina Jackson veröffentlicht hat. Abwechselnd erzählen die Protagonisten ihren Teil der Story die dadurch keine Fragen offen lässt denn das Geschehen wird von beiden Seiten beleuchtet.

Die Story von 80 Days

Summer ist eine in London lebende Violinistin, die sich ihr Geld durch das Geige spielen in U-Bahnhöfen verdient. Wenn sie ihr Lieblingsstück – Vivaldis „Vier Jahreszeiten“ – spielt, vergisst sie die Welt um sich und geht ganz in der klassischen Musik auf. Dominik (der Name ist passend gewählt) ein Literaturprofessor hört ihr Spiel und ist von ihr fasziniert. Er findet heraus, dass ihre Geige bei einem Handgemenge zerstört wurde und macht ihr per Facebook einen unsittlichen Vorschlag – ein privates nacktes Konzert bei dem er der einzige Zuhörer sein wird gegen eine neue Geige. Natürlich kommen sich die beiden näher denn die Faszination füreinander besteht auf beiden Seiten.

Während Dominik nur über sein vergangenes Privatleben und über seine erotische Beziehung zu Sumer berichtet, lernt Summer neue Dinge kennen. Sie kommt zufällig über eine Freundin in die Londoner Fetisch Szene und macht dort ihre ersten Erfahrungen mit Spanking und Bondagesex. Sie merkt, dass sie in einer Beziehung der devote Teil ist und dass Schmerzen und Unterwerfung ihre Lust steigern. Dominik, der mit Dominanz Erfahrungen hat, lebt diesen Fetisch Sex mit ihr gemeinsam aus und es entwickelt sich ein spannendes Verhältnis. Irgendwann kommen Gefühle ins Spiel und Summer ergreift die Flucht. Sie nimmt ein Engagement in New York an doch Dominik reist ihr hinterher. Mehr sollte an dieser Stelle nicht verraten werden.

Dieses hoch erotische Buch sollte wirklich erst ab 18 Jahren empfohlen werden. Die Sex Szenen, und davon gibt es nicht gerade wenige denn im ganzen Buch wird von Anfang bis Ende Sex praktiziert, sind direkt und deutlich beschrieben. Auch die Wortwahl reicht von direkt bis extrem schmutzig. In den Fetisch Clubs geht es extrem hart und detailliert zur Sache und mit der Hauptdarstellerin rutscht man in diese Szene hinein und lernt sie kennen.

Wer sich an manchen Stellen fragt ob das wirklich alles wahr sein kann, der sollte den Klappentext beachten denn der weibliche Part des Autorenpaars bezeichnet sich selbst als führendes Mitglied der Londoner Kinky Szene. Alles in allem hat man mit 80 Days – die Farbe der Lust ein Buch in der Hand, das extrem erotisch ist und Lust auf den zweiten Teil macht.

2 Gedanken zu „80 Days – die Farbe der Lust“

  1. Also ich hab das Buch gelesen und war extrem enttäuscht. Nachdem ich Shades of Grey gelesen habe muss ich echt sagen, dass 80 Days zu wünschen übrig lässt. Das ist alles ein bisschen an den Haaren herbei gezogen. Und als Romantikerin will man wie bei Shades of Grey auch ein paar Gefühle. Mir hat es echt nicht gefallen. Sorry!

    1. Ich muss Jasmin zustimmen. Ich fand das Buch eher mittelmäßig. Anders als Shades of Grey, welches mich teilweise echt erregt hat, fand ich 80 Days weitgehend langweilig.

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